Porträts

Der Theaterkünstler Dieudonné Niangouna bei dem Proben

Foto: Matthias Horn

Dieudonné Niangouna
Weltgewaltfresken
Künstlerhaus Mousonturm. Spielzeitbeilage – FAZ, 17.08.2019 – Artikel lesen

Theater, das um sein Leben kämpft: Dieudonné Niangouna zeigt Shakespeare als maßloses Spiel der Ideen und Bezüge. mehr…


Ludwig und Harpain vor einer Treppe

Foto: David Baltzer

Das Berliner Grips Theater wird fünfzig
Linke Geschichten
Bayerischer Rundfunk – Kulturwelt, 06.06.2019 → Beitrag hören

Vor fünfzig Jahren entstand das führende deutsche Kinder- und Jugendtheater aus dem studentischen „Reichskabarett“, das zunächst nur an Wochenenden Kindermärchen aufführte, schnell aber die politische Notwendigkeit von eigens für Kinder geschriebenen Stücken erkannte. Mastermind und langjähriger Theaterchef Volker Ludwig berät noch heute das erfolgreiche Theater, dessen künstlerische Leitung er 2016 an Philipp Harpain abgab. mehr…


Milo Rau lacht in die Kamera

Der schweizer Theatermacher Milo Rau (Foto: Thomas Müller)

Manifest für mehr Wirklichkeit
Milo Rau und sein Theater
RBB-Kulturradio, Kulturtermin – 20.09.18 → Sendung hören

Mit seinen „Histoire(s) du Théâtre“ will der Schweizer Theaterkünstler Milo Rau das Stadttheater revolutionieren. Der neue Direktor des Genter Theaters schafft so eine Art Theaterlabor, in dem auch andere Künstler in loser Folge ihre Arbeiten entwickeln werden. Sie alle sollen dem „Genter Manifest“ folgen. Das Theater untersucht sich selbst in seiner Fähigkeit, Gewalt auf der Bühne für das Publikum erfahrbar zu machen.


Claude Régy inszenierte mit 92 Jahren seine letzte Arbeit.

Foto: Julien Bourgeois

Der Regisseur Claude Régy
An den Rändern der Sprache
Tagesspiegel, 02.03.2018 – Artikel lesen

Regisseur Claude Régy sucht das Unsagbare. Eine kleine Einführung in sein Theater vor der Premiere von „Rêve et Folie“ an der Volksbühne. mehr…


Die französische Actrice Danielle Darrieux

Foto: Wikicommons („Five Fingers“)

Zum Tod von Danielle Darrieux
Dame, Mädchen, Vamp
Tagesspiegel, Kultur, 20.10.2017 → Artikel lesen

Die französische Aktrice Danielle Darrieux ist mit 100 Jahren in der Nähe von Paris gestorben. Sie drehte mit Wilder, Chabrol und zuletzt Ozon. mehr…


Peter Stein

Foto: Wikicommons-Дмитрий Дубинский

Peter Stein wird 80
Der Meister dramaturgischer Komplexitäten
Bayerischer Rundfunk – Kulturwelt, 01.10.2017 → Beitrag hören (ab 6’55)

Nach den Anfängen in München, Zürich und Bremen wurde Peter Stein durch seine weltweit einzigartige Theaterarbeit mit der Schaubühne am Halleschen Ufer und später am Lehniner Platz berühmt. Jetzt feiert der Meister seinen 80. Geburtstag. mehr…


Jeanne Moreau nahm ihr Alter an wie kein anderer Star

wiki-commons: nicolas geninderivative work

Nachruf auf Jeanne Moreau
Der dunkle Engel
Tagesspiegel, 31.07.2017 → Artikel lesen

Weltstar im Film und auf der Bühne: Zum Tod der französischen Schauspielerin Jeanne Moreau. mehr…


Das weibliche Regieduo: Julie Bertin und Jade Herbulot

Foto: Pierre Grosbois

Birgit-Ensemble in Avignon
Europa wurde im Libanon geboren
Deutschlandfunk Kultur, Rang 1 – 22.07.2017 → Beitrag hören

Mit Figuren der griechischen Mythologie inszeniert das Regisseurinnen-Duo Julie Bertin und Jade Herbulot die Eurokrise. Das Duo nennt sich Birgit-Ensemble. Unser Kritiker hält die zwei jungen Frauen für die Entdeckung des diesjährigen Festivals in Avignon. mehr…


Foto: Eberhard Spreng

Nachruf auf den Schriftsteller Tankred Dorst
Dramatiker der Unerlösten
Deutschlandfunk, Kultur Heute – 01.06.2017

Passionen ohne Erlösungshoffnungen schrieb Tankred Dorst und blickte in seinen Stücken und Drehbüchern auf den von Gott verlassenen Stoff der Welt. „Toller“, „Merlin oder das wüste Land“ sind, wie viele andere seiner über 50 Stücke, unvergessene Sternstunden der deutschen Dramatik. Jetzt ist der Dramatiker mit 91 Jahren in Berlin gestorben. mehr…


Eine Szene in „Une Chambre en Inde“: Islamistische Terroristen beim Versuch, per Handy eine Bombe zu zünden (Foto: Michèle Laurent)

Das Théâtre du Soleil mit seiner neuen Arbeit „Une Chambre en Inde“
Das indische Zimmer – Ariane Mnouchkines Theaterbilder vom Chaos der Welt
RBB – Kulturradio, Kulturtermin – 02.03.2017

Mit ihrer neuen Produktion „Une Chambre en Inde“, die aus Ideen, Texten und Improvisationen ihrer Schauspieler zusammengesetzt ist, gelingt der Altmeisterin am Théâtre du Soleil erneut ein großes Wunder: Sie erkundet die Grenzen dessen, was das Theater zu den Katastrophen der Gegenwart sagen kann und setzt damit nach den großen Klassikerzyklen der Vergangenheit die Arbeit an Stoffen der Gegenwart fort.


Intendant in Straßburg: Stanislas Nordey

Foto: Jean-Louis Fernandez

Neuer Intendant am Straßburger Nationaltheater
Mit Kunst gegen die Barbarei
Deutschlandradio Kultur, Rang 1 – 01.10.2016

Das Straßburger Nationaltheater hat einen neuen Intendanten: Stanislas Nordey. Er will das Theater unter anderem auch für Jugendliche aus Einwandererfamilien öffnen. Damit verbindet er eine politische Mission. mehr…


Der große Tragödiendichter Jean Racine

Jean Racine im Gemälde von Jean-Baptiste Santerre/Wikimedia Commons

Dramatiker Jean Racine
Sein Stoff waren Schuld und Begehren
Deutschlandfunk, Kalenderblatt – 21.12.2014

In Frankreich kennt jedes Schulkind seine Verse. Jean Racines dramatische Texte über Leidenschaft und unerfüllte Liebe gelten bis heute als Höhepunkte des klassischen Theaters. Doch seine Biografie gibt Rätsel auf. mehr…


Georg Büchner wurde steckbrieflich gesucht

Steckbrief (durch Hofgerichtsrat Georgi)/Wikimedia Commons

Vor 175 Jahren verstarb der Dramatiker Georg Büchner
Die soziale Wirklichkeit unerbittlich realistisch
Deutschlandfunk, Kalenderblatt – 19.02.2012

Georg Büchner war von Anfang an von der französischen Revolution fasziniert und rief auch selbst zum Umsturz auf. Der Dichter begründete eine Traditionslinie der sozial verantwortlichen Literatur. Am 19. Februar 1837 verstarb er. mehr…


Der neue Leiter des Odéon-Théâtre de l'Europe heisst Stéphane Braunschweig

Foto: Carole-Bellaiche

Stéphane Braunschweig
Nahaufnahme
Alexander-Verlag, 2007, 104 Seiten – zur Verlagsseite

Der französische Theater- und Opernregisseur Stéphane Braunschweig, zuvor Leiter des Straßburger Nationaltheaters und heute Chef des Odéon-Théâtre de l’Europe, gab in dieser NAHAUFNAHME Auskunft über seine Thaterarbeit. In Gesprächen mit dem Journalisten Eberhard Spreng entsteht das Porträt eines Künstlers, der sich mit seiner Arbeit bewußt auf Traditionen des französischen Theaters bezieht, der aber auch durch intensive Beschäftigung mit dem deutschen Repertoire zu einer Schnittstelle zwischen Frankreich und Deutschland geworden ist. Somit nimmt Stéphane Braunschweig zurecht den Status eines europäischen Künstlers in Anspruch.